Bei einer Erweiterung der Verpackungslinie wächst der Bedarf an Hülsen – und das Hülsenschneiden wird zum Engpass, ohne dass es jemand geplant hat. Die Schneidemaschine ist klein, günstig und steht in der Ecke; sie fällt erst auf, wenn die Wickler keine Hülsen mehr haben.
| Erweiterung | Hülsenbedarf |
|---|---|
| Zweite Schicht | verdoppelt sich linear |
| Schnellere Wickler | mehr Rollen pro Stunde, kleinere Rollen |
| Zusätzliche Breiten | mehr Formate, mehr Rüstzeit |
| Neue Kaschieranlage | eigene Hülsenabmessungen möglich |
Der dritte Punkt ist der unterschätzte. Mehr Breiten bedeuten mehr Formate, und jede Formatänderung kostet Rüstzeit. Eine Maschine, die bei zwei Formaten ausreicht, reicht bei fünf nicht mehr – nicht wegen der Stückzahl, sondern wegen der Rüstzeit.
Wenn die Rüstzeit die verfügbare Zeit auffrisst, hilft keine schnellere Maschine, sondern eine zweite. Zwei Maschinen mit je zwei Formaten sind bei fünf Formaten wirtschaftlicher als eine mit fünf – auch wenn die Summe der Nenngeschwindigkeiten gleich ist.
Wenn dagegen nur die Stückzahl steigt und die Formate gleich bleiben, hilft eine höhere Taktzahl oder eine zweite Schicht.
Hülsenschneiden erzeugt Staub und Lärm. In der Nähe der Wickler ist der Weg kurz, aber der Staub landet auf der Folie. Ein separater Raum mit Absaugung ist die bessere Lösung – und die Transportwege sind kürzer, als sie scheinen.
Reicht eine schnellere Maschine statt einer zweiten?
Nur wenn die Formate gleich bleiben. Bei vielen Formaten ist die Rüstzeit der Engpass.
Kann man Hülsen zukaufen?
Ja, als Zwischenlösung. Auf Dauer meist teurer und bei Sonderformaten unsicher.
Was ist bei der Absaugung zu beachten?
Volumenstrom am Schneidkopf, nicht im Raum. Der Staub entsteht an der Kante.
Anlage: Papierhülsen-Schneidemaschine Q5-1200 und Anlagen und Maschinen.
Externe Quelle: Maschinenrichtlinie 2006/42/EG.
XIAOPAI – autorisierter weltweiter Vertriebspartner von SINSTAR für Papierhülsenschneidemaschinen; Auslegung aus Wenzhou, China.